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Häufig gestellte Fragen zum Industriepraktikum

 


SIND FEHLTAGE (URLAUB, BRÜCKENTAGE, KRANKHEIT USW.) NACHZUHOLEN?

Fehltage während der berufspraktischen Ausbildung (Industriepraxis) sind grundsätzlich nachzuholen, d.h. die ursprünglich geplante Dauer des Praktikums verlängert sich um die Anzahl der Fehltage.

  • Als Fehltage im Sinne des Praktikums gelten ganz allgemein: Urlaub, Krankheit, Streik oder sonstige Abwesenheitszeiten.
  • Gesetzliche Feiertage sind keine Fehltage im Sinne der Praktikumsordnungen.
  • Brückentage (also reguläre Werktage zwischen Feiertagen oder Wochenendtagen, an denen nicht gearbeitet wird), gelten grundsätzlich als Fehltage, wenn die ausgefallene Arbeitszeit nicht vor- oder nachgearbeitet wird.

Die Praktikumsordnungen legen je nach Studiengang nun abweichende Regelungen fest. In den Bachelorstudiengängen (ET& IT sowie IKT) dürfen während der erforderlichen Praktikumsdauer von 12 Wochen insgesamt nur drei (3) Fehltage auftreten, jeder weitere Fehltag ist nachzuarbeiten.

In den Studiengängen des Wirtschaftsingenieurwesens muss ausgefallene Arbeitszeit in jedem Falle nachgeholt werden. Einzelheiten hierzu entnehmen Sie bitte der einschlägigen Praktikumsordnung.


AUFTEILUNG DES PRAKTIKUMS IN TÄTIGKEITSBEREICHE

Um eine ausreichende Breite der berufspraktischen Ausbildung zu gewährleisten, sind Tätigkeiten in mindestens zwei Bereichen zu etwa gleichen Teilen durchzuführen. Die Praktikumsordnungen der Studiengänge ET&IT und IKT gliedern diese Tätigkeitsbereiche wie folgt:

  • FP1 - Forschung und Entwicklung,
  • FP2 - Projektierung, Konstruktion, Fertigung, Montage, Prüfung und Inbetriebnahme,
  • FP3 - Betrieb und Wartung,
  • FP4 - Demontage, Wiederverwertung und Entsorgung,
  • FP5 - Marketing, Vertrieb, betriebliche Organisation, Management und Schulung

Die zeitliche Aufteilung kann dabei in einem größeren Rahmen variiert werden (z.B. 1/3 - 2/3) und muss nicht exakt gleich sein.

Die Praktikumsordnung für den Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen sieht eine Gliederung in ein technikorientiertes (A) und ein wirtschaftlich orientiertes (B) Fachpraktikum vor (Auszug aus der Praktikumsordnung):

Die Gebiete des technikorientierten Fachpraktikums im Bereich A umfassen:

  • FP1: Konstruktion, Entwicklung, Forschung
  • FP2: Projektierung, Fertigung, Inbetriebnahme
  • FP3: Wiederverwertung, Entsorgung
  • FP4: Messen, Prüfen, techn. Qualitätskontrolle

Aus den Gebieten FP1–FP4 müssen Tätigkeiten im Umfang von mindestens 4 Wochen nachgewiesen werden!

Die Gebiete des wirtschaftlich orientierten Fachpraktikums im Bereich B umfassen:

  • FP5: Marketing, Vertrieb, betr. Organisation, Management, Schulung
  • FP6: Produktionsplanung und –steuerung, Arbeitsvorbereitung, Einkauf, Materialwirtschaft, Logistik

Aus den Gebieten FP5–FP6 müssen Tätigkeiten im Umfang von mindestens 4 Wochen nachgewiesen werden !

Um der Differenzierung des Wirtschaftsingenieur-Studiengangs in die drei Studienrichtungen gerecht zu werden, sind zwei weitere Möglichkeiten vorgesehen:

  • FP7: Fachrichtungsbezogene praktische Tätigkeit nach Absprache mit dem Praktikumsamt
  • FPP: Interdisziplinäres Projektpraktikum mit gebietsübergreifenden Tätigkeiten aus den Bereichen A und B (Alternativ zum Praktikum in einzelnen Tätigkeitsgebieten aus Bereich A und B

FP7 und FPP können nur nach persönlicher Rücksprache und Genehmigung (vor Beginn des Praktikums) durch das Praktikumsamt angerechnet werden!


BERICHTERSTATTUNG

Für die gesamte Dauer der praktischen Tätigkeit ist ein Berichtsheft zu führen. Dieses Berichtsheft bildet die Grundlage für die Anerkennung des Praktikums als berufspraktische Ausbildung und dient gleichzeitig auch dem Erlernen der Darstellung technischer Sachverhalte. Die Berichte müssen daher selbst verfasst sein und sind einzeln oder zusammengefasst vom Betreuer im Betrieb abzuzeichnen.

Das Berichtsheft gliedert sich in die Wochenübersichten und den Tätigkeitsbericht. Um das Berichtsheft über das Praktikum anschaulich zu gestalten, kann man eine Kurzbeschreibung des Unternehmens bzw. des Praktikumsbetriebes voranstellen, gefolgt von einer Aufgabenbeschreibung der Abteilung oder den Abteilungen, in denen man das Praktikum absolviert hat.

  • Im Rahmen der Wochenübersichten sind für jeden Tag in wenigen Stichworten die selbst ausgeführten Tätigkeiten unter Angabe der dafür benötigten Zeit (in Stunden) zu nennen. Aus Gründen der Übersichtlichkeit kann jede Wochenübersicht (für eine Woche) auch tabellarisch dargestellt werden (Beispiel). In der Wochenübersicht werden auch Feiertage, Urlaubs- und Krankheitstage sowie andere Abwesenheitstage angegeben.
  • Der Tätigkeitsbericht im Fachpraktikum soll als umfassender Bericht abgefasst werden. Der Tätigkeitsbericht gliedert sich dabei in die Praktikumsabschnitte mit gleichem Tätigkeitsgebiet. Jeder Abschnitt ist mit einem der Wochenzahl entsprechenden Gesamtumfang darzustellen.

Der Tätigkeitsbericht kann Arbeitsgänge, Einrichtungen, Werkzeuge, Methoden und Verfahren usw. beschreiben und Notizen über Erfahrungen bei den ausgeübten Tätigkeiten enthalten. Freihandskizzen, Werkstattzeichnungen, Schaltbilder, Diagramme usw. ersparen häufig einen langen Text. Allerdings sollte der Bericht auch nicht den Charakter einer Bildersammlung bekommen, d.h. die Bildinhalte sind jeweils verbal zu erläutern. Auf die Verwendung von Fotokopien oder Prospekten (Fremdmaterial) ist zu verzichten. Ebenso ist die reine Wiedergabe von Lehrbuchwissen unzureichend. Die Berichte sollen einen Umfang von etwa ein bis zwei DIN A4-Seiten exklusive Skizzen pro Woche haben (bei normaler Formatierung: 12-pt-Schrift, 1,5-facher Zeilenabstand, Seitenrand 2 cm). Aus dem Text muss ersichtlich sein, dass der Praktikant oder die Praktikantin die angegebenen Arbeiten selbst ausgeführt hat. Die Berichte sollen außerdem vom Betreuer oder von der Betreuerin im Betrieb (einzeln oder zusammengefasst) abgezeichnet werden.

  • Es empfiehlt sich, dem Tätigkeitsbericht eine einleitende Beschreibung des Unternehmens bzw. des Praktikumsbetriebes voranzustellen. Auch die Abteilung bzw. die Abteilungen, in der das Praktikum durchgeführt wurde, und deren Aufgabe und Einordnung in das Unternehmen sollte kurz beschrieben werden.

Der Bericht ist in gehefteter oder gebundener Form dem Praktikumsamt vorzulegen, Lose-Blatt-Sammlungen werden nicht angenommen! Bitte verzichten Sie auch auf die Verwendung von Aktenordnern, ein einfacher Schnellhefter ist ausreichend.


IN WELCHER SPRACHE KANN ICH DEN PRAKTIKUMSBERICHT ANFERTIGEN?

Der Bericht ist in deutscher oder englischer Sprache zu verfassen. Welche dieser beiden Sprachen gewählt wird, richtet sich in der Regel nach dem Praktikumsbetrieb bzw. dem Praktikumsbetreuer oder der Praktikumsbetreuerin, da diese den Bericht lesen und abzeichnen sollen. Wird ein Bericht in deutscher Sprache abgefasst, so ist jedoch auf eine Verwendung von überflüssigen Anglizismen zu verzichten.


DIE PRAKTIKUMSBESCHEINIGUNG / DAS PRAKTIKUMSZEUGNIS DER FIRMA

Der Praktikumsbetrieb stellt der Praktikantin oder dem Praktikanten eine formlose Praktikumsbescheinigung auf firmeneigenem Briefpapier mit Firmenkopf aus.

Die Praktikumsbescheinigung muss folgende Angaben enthalten:

  • Firma/Ausbildungsbetrieb (ggf. Branche/Abteilung), mit Name der Betreuerin/des Betreuers, Anschrift, Telefon/Fax für Rückfragen
  • Name, Vorname, Geburtstag und -ort der Praktikantin/des Praktikanten
  • Beginn und Ende des Praktikums, Gesamtwochenzahl
  • Auflistung und Aufschlüsselung der Tätigkeiten nach dem Ausbildungsplan des Studienganges unter Angabe der Tätigkeitsart und Dauer (z.B. : FP1 Forschung, Entwicklung 2 Wochen)
  • Explizite Angabe der Anzahl der Fehltage (auch wenn keine Fehltage angefallen sind!)
  • Angabe der durchschnittlichen Wochenarbeitszeit der Firma
  • Angabe der durchschnittlichen Wochenarbeitszeit der Praktikantin/des Praktikanten
  • Praktikumsberichte wurden erstellt und geprüft (bestätigt durch Unterschrift und Firmenstempel der Betreuerin/ des Betreuers d.h. eine Unterschrift und ein Stempel pro abgeleisteter Praktikumswoche!)



ANERKENNUNGSVERFAHREN UND ABGABEFRISTEN

STUDIENGÄNGE ET & IT, IKT:

  1. Die Praktikumsunterlagen (Antrag auf Anerkennung, Zeugnis, Tages- und Wochenberichte) müssen spätestens 6 Monate nach Beendigung der praktischen Tätigkeit dem Praktikumsamt vollständig vorgelegt werden. Die Abgabe erfolgt i.d.R. persönlich im Praktikumsamt während der Geschäftszeiten (Sprechzeiten).
  2. Das Praktikumsamt prüft anhand der vorgelegten Unterlagen, ob und in wie weit die praktische Tätigkeit als berufspraktische Ausbildung im Sinne der Praktikumsrichtlinien anerkannt werden kann.
  3. Die Bearbeitungsdauer im Praktikumsamt beträgt i.d.R. ca. 2 Wochen (bei vollständigen Unterlagen). Wir informieren Sie per E-Mail darüber, wenn Ihr Antrag auf Anerkennung bearbeitet wurde. Sobald Sie benachrichtigt wurden, holen Sie Ihre Unterlagen im Praktikumsamt während der Geschäftszeiten ab und erhalten damit auch eine Bescheinigung über Art und Umfang der Anerkennung.
  4. Den Nachweis über die Anerkennung der Industriepraxis müssen Sie anschließend bei der Prüfungsverwaltung der TU Dortmund einreichen.


STUDIENGANG WIRTSCHAFTSINGENIEURWESEN:

(nur Fachpraxis der Studienrichtungen „Management elektrischer Netze“ und „Industrial Management“ mit Schwerpunkt Management elektrischer Netze“)

  1. Die Praktikumsunterlagen (Antrag auf Anerkennung, Zeugnis, Tages- und Wochenberichte) müssen spätestens 4 Monate nach Beendigung der praktischen Tätigkeit dem Praktikumsamt vollständig vorgelegt werden. Die Abgabe erfolgt i.d.R. persönlich im Praktikumsamt während der Geschäftszeiten (Sprechzeiten).
  2. Das Praktikumsamt prüft anhand der vorgelegten Unterlagen, ob und in wie weit die praktische Tätigkeit als berufspraktische Ausbildung im Sinne der Praktikumsordnung anerkannt werden kann.
  3. Die Bearbeitungsdauer im Praktikumsamt beträgt i.d.R. ca. 2 Wochen (bei vollständigen Unterlagen). Wir informieren Sie per E-Mail darüber, wenn Ihr Antrag auf Anerkennung bearbeitet wurde. Sobald Sie benachrichtigt wurden, holen Sie Ihre Unterlagen im Praktikumsamt während der Geschäftszeiten ab und erhalten damit auch eine Bescheinigung über Art und Umfang der Anerkennung.
  4. Den Nachweis über die Anerkennung der Industriepraxis müssen Sie anschließend bei der Prüfungsverwaltung der TU Dortmund einreichen.


Bitte beachten Sie:

  • Die Bearbeitungsdauer verlängert sich in bestimmten Zeiten (Stoßzeiten gegen Ende der Semesterferien bzw. zu Beginn eines Semesters, Weihnachten wg. der Betriebsferien der Universität)!
  • Ihr Antrag auf Anerkennung wird erst bearbeitet, wenn alle Unterlagen dem Praktikumsamt vollständig vorliegen:
  • Antrag auf Anerkennung (Benötigen wir wg. der Personal- und Kontaktdaten)
  • Zeugnis/Bescheinigung des Betriebes
  • Bericht bestehend aus Wochenübersichten und Tätigkeitsbericht.



KUMULATION VON ERSATZZEITEN: WERKSTUDENTENTÄTIGKEIT, BERUFSTÄTIGKEIT, LEHRE ...

Ersatzzeiten wie eine Werkstudententätigkeit oder eine Berufstätigkeit kann auf die erforderliche berufspraktische Ausbildung angerechnet werden, wenn sie fachlich/inhaltlich im Kontext des Studiums steht, eine ingenieurnahe Tätigkeit durchgeführt wurde und über die Tätigkeit ein Bericht angefertigt wurde (siehe Praktikumsordnung). Wichtig ist auch, dass es sich bei der Tätigkeit um eine Vollzeitbeschäftigung handelt, Teilzeittätigkeiten nach dem Geringverdienergesetz werden nicht anerkannt. Die regelmäßige wöchentliche Arbeitszeit muss also mehr als 50% der branchenüblichen Arbeitszeit betragen. Ist dies der Fall, so wird die Tätigkeitsdauer kumuliert (bei einer wöchentlichen Arbeitszeit von 50% müssen also 2 Wochen absolviert werden, ume eine Woche anerkannt zu bekommen).

Lehrzeiten werden in der Regel nicht auf die berufspraktische Ausbildung angerechnet, da ihr Lernziel nicht mit der berufspraktischen Ausbildung im Rahmen des Studiums übereinstimmt.



FORSCHUNGS- UND ENTWICKLUNGSTÄTIGKEITEN IN DER HOCHSCHULE / FORSCHUNGSEINRICHTUNGEN AUSSERHALB DER HOCHSCHULE

Industrienah durchgeführte Entwicklungsarbeiten oder die Mitarbeit an entsprechenden Forschungsprojekten in Forschungseinrichtungen außerhalb der Hochschule können als Fachpraktikum anerkannt werden. Hilfskrafttätigkeiten werden nicht anerkannt. Zur Anerkennung sind entsprechende Bescheinigungen, gemäß der Praktikumsordnung geführte Arbeitsberichte und Tagesberichte einzureichen.

Tätigkeiten innerhalb der Hochschule können auf die fachpraktische Ausbildung nicht angerechnet werden.