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Aufbau des Bachelor-Studienganges ETIT

Aufbau des Studienganges

Der Bachelor-Studiengang Elektrotechnik und Informationstechnik ist forschungsorientiert und zeichnet sich zugleich durch einen hohen Anteil an praktischen Lehrveranstaltungen aus. Insgesamt wird großer Wert auf eine fundierte Grundlagenausbildung gelegt, die für alle Studierenden verpflichtend ist. Das Bachelor-Studium gliedert sich inhaltlich in drei Abschnitte. Studienplan für den Bachelor-Studiengang

Im ersten Teil, der drei Semester dauert, liegt der Schwerpunkt auf der allgemeinen Grundlagenausbildung mit Veranstaltungen aus der Mathematik, Elektrotechnik, Informatik und Physik. Der zweite Teil umfasst zwei Semester und deckt die fachliche Grundausbildung der Elektrotechnik und Informationstechnik ergänzt durch thematisch fokussierte Wahlpraktika ab. Außerdem wird in dieser Phase der Schwerpunkt bestimmt. Schließlich beinhaltet der letzte Teil die praktische Anwendung der erworbenen Kenntnisse in der berufspraktischen Ausbildung und der Bachelorarbeit.

 

Studienschwerpunkte des Bachelor-Studienganges

Im Rahmen des Bachelor-Studienganges Elektrotechnik und Informationstechnik können fachliche Schwerpunkte ausgewählt werden. Wählbare Studienschwerpunkte sind:

  • Elektrische Energietechnik,
  • Informationstechnik und Kommunikationstechnik,
  • Mikrosystemtechnik und Mikroelektronik.

Dabei besteht die Möglichkeit je zwei Schwerpunktwahlfächer und zwei Wahlpraktika für einen dieser drei Studienschwerpunkte auszuwählen und hierdurch eine Spezialisierung in der ausgewählten Studienrichtung zu erreichen. Im vierten Semester treffen die Studierenden hierzu eine erste Entscheidung. Da die meisten Wahlpflichtveranstaltungen dieses Semesters zwei Schwerpunkten zugeordnet sind, wird durch diese erste Entscheidung lediglich ein Schwerpunkt ausgeschlossen. Die eigentliche Entscheidung zugunsten eines Schwerpunkts erfolgt dann im fünften Semester.

 

Spezifische Merkmale des Bachelor-Studienganges

Alle Studiengänge der Fakultät sind forschungsorientiert. Zugleich zeichnen sich die Studiengänge durch einen hohen Anteil an praktischen Arbeiten aus. So werden die meisten Lehrveranstaltungen durch integrierte Praktikumsversuche ergänzt. Auf diese Weise wird eine enge Verzahnung zwischen theoretischer und praktischer Ausbildung erreicht. Zusätzlich enthalten zwei Module in den ersten beiden Semestern umfangreiche Praktika, die zum einen den Studierenden die Möglichkeit verschaffen, erworbene Programmierkenntnisse intensiv einzuüben, und zum anderen die Grundlagen der Elektrotechnik auch praktisch zu erproben. Überwiegend werden die Übungsveranstaltungen der Fakultät in Kleingruppen durchgeführt. Dies soll in naher Zukunft für alle Übungsveranstaltungen gelten.

Die im vierten und fünften Semester angebotenen Wahlpflichtpraktika stehen jeweils unter einem den wählbaren Studienschwerpunkten zugeordneten Rahmenthema. So werden die Studierenden in diesen auswählbaren Gebieten von einfachen Einführungsaufgaben zu komplexeren Aufgabenstellungen geführt. Diese themenspezifischen Praktika werden teilweise auch als Blockpraktika angeboten, sodass die Studierenden konzentriert und zusammenhängend an den Aufgabenstellungen arbeiten können. Da diese Praktika nicht in einem direkten engen Zusammenhang zu anderen Lehrveranstaltungen stehen und im Allgemeinen nicht durch eine Modulprüfung sondern durch Testate bewertet werden, sind sie organisatorisch nicht in die Modulstruktur integriert.

Schließlich findet eine berufspraktische Ausbildung von 12 Wochen gegen Ende des Studiums statt. Damit wird eine ingenieurnahe Tätigkeit möglich, die u. U. auch inhaltlich durch die Bachelorarbeit ergänzt werden kann. Diese berufspraktische Ausbildung wird in einem Industrieunternehmen absolviert und unterliegt Rahmenbedingungen, die in der Praktikantenordnung der Fakultät festgelegt sind.

Für die Bachelorarbeit wählt die Kandidatin / der Kandidat ein Thema aus oder legt dieses Thema gemeinsam mit einem Betreuer fest. Häufig sind Themenstellungen Teil der Forschungsprojekte der Lehrstühle oder entstehen in unmittelbarer industrieller Zusammenarbeit. Über die Ergebnisse ihrer Bachelorarbeit berichten die Studierenden in einem Abschlussvortrag. Hier lernen die Studierenden unterstützt durch wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Hilfe professioneller Präsentationstechniken die in der Bachelorarbeit erworbenen Erkenntnisse und Fähigkeiten einem technisch interessierten Publikum zu vermitteln.

Weiterhin müssen die Studierenden der TU Dortmund  Leistungspunkte im so genannten Studium fundamentale mit Modulen aus anderen Fachbereichen der TU Dortmund erwerben. Das Studium fundamentale der Universität befindet sich noch im Aufbau. Es ermöglicht die Teilnahme an übergreifenden Veranstaltungen, z.B. interdisziplinären Ringvorlesungen, wirtschaftsorientierten Vorlesungen oder Sprachveranstaltungen.