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Berufsbildung Elektrotechnik (wird seit WS 05/06 nicht mehr angeboten)

Formales

Dieser Studiengang wird seit WS 05/06 nicht mehr neu angeboten!

 

Allgemeine Dokumente:

 

Das Studium der Berufsbildung Elektrotechnik an der TU Dortmund

Die Fakultät für Elektrotechnik bietet in Verbindung mit dem Bereich Berufs- und Betriebspädagogik des Fachbereichs 12 und dem Bereich Technikdidaktik der Fakultät Maschinenbau den doppelt qualifizierenden Studiengang Berufsbildung Elektrotechnik und Lehramt für die Sekundarstufe II in der beruflichen Fachrichtung Elektrotechnik an.

Dieser Diplomstudiengang verknüpft den akademischen Grad eines Diplomingenieurs mit der ersten Staatsprüfung für das Lehramt der Sekundarstufe II in der beruflichen Fachrichtung Elektrotechnik. Diese Doppelqualifikation soll vorbereiten sowohl auf eine Lehrtätigkeit im beruflichen Schulwesen als auch in Industrieunternehmen und außerbetrieblichen Einrichtungen im Rahmen der beruflichen Aus- und Weiterbildung. Dieser Studiengang wird nur an der Universität Dortmund angeboten und soll in NRW als Modell dienen, um die Ausbildung in den beruflichen Fachrichtungen insbesondere in den Ingenieurwissenschaften neu zu strukturieren.

 

Studienaufbau

Das Studium gliedert sich in das Grundstudium, das vier Semester umfaßt und mit der Diplom-Vorprüfung abschließt, und das Hauptstudium, das einschließlich der Studienarbeit und der Diplomarbeit fünf Semester umfaßt und mit der Diplomprüfung beendet wird. Der zeitliche Gesamtumfang der für den erfolgreichen Abschluß des Studiums erforderlichen Lehrveranstaltungen beträgt in der Regel 176 Semesterwochenstunden.

 

Im Grundstudium sind im Bereich Elektrotechnik die Fächer

  • Höhere Mathematik I,II,III
  • Physik A,B
  • Grundlagen der Elektrotechnik I,II
  • Grundlagen der Informationsverarbeitung I,II
  • Halbleiterbauelemente I,II
  • Grundlagen der Elektrotechnik III,IV
  • Werkstoffe der Elektrotechnik
  • Theoretische Elektrotechnik I
  • Basispraktikum I,II

zu absolvieren. In dem Bereich Berufs- und Betriebspädagogik sind die Fächer

  • Bildungstheorien I,II
  • Berufspädagogik I
  • Psychologie I und
  • Didaktik des beruflichen Lehrens und Lernens I

erforderlich. Im Hauptstudium ist ein Studienschwerpunkt entweder in Energietechnik, Nachrichtentechnik oder Informationstechnik zu bilden. Im Bereich Elektrotechnik sind je nach Studienschwerpunkt 4 der 6 Fächer

  • Elektrische Energietechnik I,II
  • Hochfrequenztechnik I,II
  • Kommunikationsnetze I,II
  • Nachrichtentechnik I,II
  • Steuerungs- und Regelungstechnik I,II
  • Technische Informatik I,II

sowie

  • 1 einsemestriges und
  • 3 zweisemestrige Wahlpflichtfächer
  • Elektrotechnisches Fachpraktikum I
  • Elektrotechnisches Fachpraktikum II
  • Elektrotechnisches Seminar
  • Exkursion
  • Projektgruppenarbeit und
  • Studienarbeit

zu absolvieren. Im Bereich der Berufs- und Betriebspädagogik sind die Fächer

  • Betriebspädagogik I,II
  • Berufspädagogik II,III
  • Didaktik des beruflichen Lehrens und Lernens II,III
  • Psychologie II,III
  • Berufspädagogisches Praktikum
  • Grundlagen der Technikdidaktik
  • Fachdidaktik I,II und ein
  • Blockpraktikum

erforderlich.

 

Berufsperspektiven und -felder

Durch diesen Studiengang soll insbesondere den grundsätzlich neuen Anforderungen in der immer komplexer werdenden Arbeitswelt und in der Berufsbildung Rechnung getragen werden. Neue Berufsanforderungen z. B. in der Informations- und Kommunikationstechnik, sowie die tiefgreifenden und schnellen Veränderungen industrieller Aufgaben und Tätigkeiten erfordern die Verknüpfung einer fundierten Fachausbildung mit berufs- und betriebspädagogischer Kompetenz.

 

Praktika

Die im Studium vorgesehenen Praktika vertiefen und veranschaulichen das theoretische Wissen durch praktische Versuche und Aufgaben.

Die Dauer der berufspraktischen Tätigkeit für den Diplomstudiengang beträgt 26 Wochen. Zuständig für die Anerkennung ist das Praktikantenamt der Fakultät für Elektrotechnik. Dieses studienbegleitende Industriepraktikum umfaßt 8 Wochen mechanische Grundpraxis, 5 Wochen elektrotechnische Grundpraxis und 13 Wochen elektrotechnische Fachpraxis. Die Fachpraxis kann jedoch zu Lasten der elektrotechnischen Grundpraxis auf maximal 18 Wochen ausgedehnt werden. Bis zum Vordiplom ist der Nachweis über acht Wochen mechanische Grundpraxis zu erbringen. Es wird jedoch dringend empfohlen, diesen Teil der berufspraktischen Ausbildung vor Studienbeginn und die elektrotechnische Grundpraxis während des Grundstudiums abzuleisten. Die Fachpraxis sollte erst nach dem Vordiplom durchgeführt werden. Bis zur Meldung zur Diplomarbeit ist die gesamte berufspraktische Tätigkeit von insgesamt 26 Wochen nachzuweisen. Bei der Durchführung der Industriepraxis st zu beachten, daß die Ausbildungszeit in einem Betrieb mindestens zwei zusammenhängende Wochen betragen soll.

Weitere 26 Wochen berufspraktische Tätigkeit müssen spätestens bei der Meldung zum Vorbereitungsdienst abgeschlossen sein.

 

Hinweise für ausländische Studierende

Ausländische Studienbewerberinnen und -bewerber bewerben sich grundsätzlich beim Akademischen Auslandsamt der Universität Dortmund.

Beim Studienstart erfahren die ausländischen Studierenden gezielte Hilfe bei den typischen Anfangsschwierigkeiten im Ausländertutorium, das von Studierenden höherer Fachsemester betreut wird.

 

Weitere Informationen und wichtige Adressen

Weiterführende Informationen finden Sie direkt bei den entsprechenden Ansprechpartnern.