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12. DortmunderAutoTag - Zukunfts-Trends in der Mobilität

Nach dem großen Erfolg in den vergangenen Jahren, lud der Lehrstuhl für Regelungssystemtechnik der Technischen Universität Dortmund gemeinsam mit der Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Dortmund am Donnerstag, dem 7. September zum 12. DortmunderAutoTag ein. Fachliche Vorträge aus der Automobilindustrie sollten neben der Fachausstellung als Anregung für zukünftige Entwicklungs- und Forschungsarbeiten dienen und Innovationen bei Fahrerassistenzsystemen und der Elektromobilität aufzeigen.

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DAT_2017_1179Die Schwerpunkte des 12. DortmunderAutoTag, welcher in den Räumen der IHK stattfand, lagen unter anderem in den beiden Bereichen automatisiertes Fahren und Elektromobilität. Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten in Vorträgen, welche Entwicklungen und Entscheidungen in der Automobiltechnik notwendig sind, um den zukünftigen Mobilitätsherausforderungen gerecht zu werden. Diese bestehen darin, die Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen und die mit der Mobilität verbundenen Emissionen zu reduzieren.

Das selbstfahrende Auto ist eine Antwort auf die erwarteten Veränderungen der individuellen Mobilität. Bei steigender Verkehrsdichte aufgrund der zunehmendem Urbanisierung wird es dem Fahrer zukünftig möglich sein, seine Zeit für Nebentätigkeiten im Auto zu nutzen, die heute noch unmöglich sind. Der 12. DortmunderAutoTag legte einen Schwerpunkt auf das automatisierte Fahren. Die Vorträge zeigten verschiedene Sichten auf das automatisierte Fahren und dokumentierten den Stand der Technik sowie noch offene Fragestellungen. Sie wurden durch zahlreiche Posterbeiträge abgerundet, die die Forschungs- und Entwicklungsarbeiten der Technischen Universität Dortmund zum automatisierten Fahren aufzeigen.

Der zweite Themenschwerpunkt war der Elektromobilität gewidmet. Elektromobilität ist der Schlüssel zu klimafreundlicher Mobilität und zur Senkung des Feinstaubniveaus in den Innenstädten. Trotz vieler Investitionen kommt das Elektroauto bisher kaum in Fahrt, und dies nicht allein aus technischen Gründen, wie beispielsweise die geringe Reichweite und die längeren Ladezeiten inklusive der unterschiedlichen Abrechnungsmodalitäten der Stromversorger. Es fehlen die wirklichen Anreize für den Endverbraucher.
Als etabliertes Diskussionsforum bot der 12. DortmunderAutoTag auch in diesem Jahr hochkarätige Referenten aus Wirtschaft und Wissenschaft, die die Trends der individuellen Mobilität diskutierten. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der TU Dortmund sind im Rahmen zahlreicher Kooperationsprojekte mit Automobilherstellern sowie Zulieferern und öffentlich geförderten Projekten an wesentlichen Fragestellungen der zukünftigen Mobilität durch grundlagenorientierten und anwendungsausgerichtete Forschung beteiligt.

In der begleitenden Fachausstellung konnten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des DortmunderAutoTages über folgende Unternehmen im Umfeld des automatisierten Fahrens und der Elektromobilität informieren: AMETEK CTS Germany GmbH (Kamen), Audi AG (Ingolstadt), BMW Niederlassung Dortmund, EMC Test NRW GmbH (Dortmund), GET racing Team Dortmund, Mercedes-Benz Niederlassung Dortmund, Smart Mechatronics GmbH (Dortmund) und Toellner Electronic Instrumente GmbH (Herdecke).

Seit 2006 wird das Forum jährlich in Dortmund vom Bereich für Regelungssystemtechnik der TU Dortmund in Zusammenarbeit mit der IHK zu Dortmund veranstaltet.

Profil der TU Dortmund

Die Technische Universität Dortmund hat seit ihrer Gründung vor 48 Jahren ein besonderes Profil gewonnen, mit 16 Fakultäten in Natur- und Ingenieurwissenschaften, Gesellschafts- und Kulturwissenschaften. Die Universität zählt rund 33.550 Studierende und 6.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter etwa 300 Professorinnen und Professoren. Das Lehrangebot umfasst rund 80 Studiengänge. In der Forschung ist die TU Dortmund in vier Profilbereichen besonders stark aufgestellt: (1) Produktion und Logistik, (2) Chemische Biologie und Biotechnologie, (3) Modellbildung, Simulation und Optimierung komplexer Prozesse und Systeme sowie (4) Jugend-, Schul- und Bildungsforschung. Beim QS-Ranking „Top 50 under 50“ belegt die TU Dortmund Platz fünf der bundesdeutschen Neugründungen und Platz eins in NRW.


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Fotos oben: Prof. Torsten Bertram, Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik und Wulf-Christian Ehrich, stellvertretender IHK-Hauptgeschäftsführer (v.l.); Fotos unten: Impressionen von der Veranstaltung.



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Kontakt

Prof. Torsten Bertram

Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik


Weitere Informationen

www.rst.e-technik.tu-dortmund.de