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11. DortmunderAutoTag - Automatisiertes Fahren und Elektromobilität

Der 11. DortmunderAutoTag, der am 8. September von der Regelungssystemtechnik im Institut für Roboterforschung der Technischen Universität Dortmund gemeinsam mit der Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Dortmund veranstaltet wurde, gewährte einen Blick in die Zukunft der Mobilität auf Basis der Analyse des heutigen Autofahrens.

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Autotag_2016_085In den Räumen der IHK zu Dortmund konzentrierte sich der DortmunderAutoTag in diesem Jahr auf die beiden Megatrends automatisiertes Fahren und Elektromobilität. Er leistete damit Beiträge zur Beantwortung der komplexen übergreifenden Fragen zur technischen Ausgestaltung der individuellen Verkehrsmittel in den Verkehrskonzepten der Zukunft. Deren Ziel ist, die Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen und die mit der Mobilität verbundenen Emissionen zu reduzieren.

Die individuelle Mobilität wird sich in den nächsten Jahren stärker verändern als in den Jahren zuvor. Das Mobilitätsbedürfnis steigt weiter an, wenn auch die Höchstgeschwindigkeit in den Hintergrund rückt. Das Automobil leistet weiterhin einen entscheidenden Beitrag zur Mobilität. Die wird jedoch nur gesellschaftlich akzeptiert, wenn die Verkehrssicherheit steigt, der Fahrkomfort zunimmt und Autos altengerechter werden. Der 11. DortmunderAutoTag legte einen Schwerpunkt auf das automatisierte Fahren. Die Vorträge zeigten verschiedene Sichten auf das automatisierte Fahren und dokumentierten den Stand der Technik sowie noch offene Fragestellungen. Sie wurden durch zahlreiche Posterbeiträge abgerundet, die die Forschungs- und Entwicklungsarbeiten der Technischen Universität Dortmund zum automatisierten Fahren aufzeigen.

Der zweite Themenschwerpunkt war der Elektromobilität gewidmet. Die Entwicklungen zur Elektromobilität laufen stetig weiter und sind in vielen Fällen gut mit dem automatisierten Autofahren zu vereinen. Das Elektromobil läuft jedoch noch nicht rund, und dies nicht allein aus technischen Gründen, wie beispielsweise die geringe Reichweite und die längeren Ladezeiten inklusive der unterschiedlichen Abrechnungsmodalitäten der Stromversorger. Allgemein ist der Mehrwert für den Kunden noch zu gering.

Als etabliertes Diskussionsforum bot der 11. DortmunderAutoTag auch in diesem Jahr hochkarätige Referenten aus Wirtschaft und Wissenschaft, die die Trends der individuellen Mobilität diskutierten. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der TU Dortmund sind im Rahmen zahlreicher Kooperationsprojekte mit Automobilherstellern sowie Zulieferern und öffentlich geförderten Projekten an wesentlichen Fragestellungen der zukünftigen Mobilität durch grundlagenorientierten und anwendungsausgerichtete Forschung beteiligt.

In der begleitenden Fachausstellung konnten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des DortmunderAutoTages über folgende Unternehmen im Umfeld des automatisierten Fahrens und der Elektromobilität informieren: AMETEK CTS Germany GmbH (Kamen), BMW Niederlassung Dortmund, EMC Test NRW GmbH (Dortmund), GET racing Team Dortmund, Mercedes-Benz Niederlassung Dortmund, Smart Mechatronics GmbH (Dortmund), Toellner Electronic Instrumente GmbH (Herdecke) und Vector Informatik GmbH (Stuttgart). Seit 2006 wird das Forum jährlich in Dortmund vom Bereich für Regelungssystemtechnik der TU Dortmund in Zusammenarbeit mit der IHK zu Dortmund veranstaltet.


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Foto oben links: Wulf-Christian Ehrich, stellvertretender IHK-Hauptgeschäftsführer und Prof. Torsten Bertram (v.l.), Foto oben rechts: Formula-Student-Team der TU Dortmund mit Marius Heidenreich (l.), Jannik Nahrgang (r.) und Philipp Sanders. Im Hintergrund Prof. Torsten Bertram und Wulf-Christian Ehrich.



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Kontakt

Prof. Torsten Bertram
Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik 


Weitere Informationen

www.rst.e-technik.tu-dortmund.de