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6. DortmunderAutoTag: Trends und Neuheiten der Elektromobilität

Der 6. DortmunderAutoTag der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik der Technischen Universität Dortmund in Kooperation mit der Industrie- und Handelskammer zu Dortmund zeigt heute (8. September) Perspektiven und Innovationen im Umfeld der Elektromobilität und eröffnet die Diskussion über das Elektrofahrzeug als Teil einer sich verändernden städtischen Infrastruktur. Zukünftige Elektrofahrzeuge basieren auf komplett neu entwickelten Fahrzeugkonzepten. Neben einem elektrischen Antriebsstrang zur Fortbewegung und Energierückgewinnung beim Verzögern des Fahrzeugs zeichnen sich Elektromobile der Zukunft auch durch konsequente Leichtbaukonstruktionen aus. Darüber hinaus verfügen sie über Kommunikationsfähigkeiten, um an der Ladestation ein sicheres »Betanken« und eine korrekte Abrechnung zu gewährleisten.

Der DortmunderAutoTag bietet als etabliertes Forum zu den Fachgebieten Elektromobilität und Fahrerassistenzsysteme auch in diesem Jahr wieder hochkarätige Referenten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik, die die Trends der individuellen Mobilität diskutieren. Vorträge aus der Automobilindustrie (Audi AG, BMW AG), der Zuliefererindustrie (EMC Test NRW GmbH, Hella KGaA Hueck & Co., IAV GmbH, Intedis GmbH & Co. KG) sowie Exponate und Posterpräsentationen dienen als Anregung für weitere Entwicklungs- und Forschungsarbeiten. Auch die Position der Regierung zum Thema Elektromobilität ist auf dem DortmunderAutoTag vertreten: Staatssekretär Rainer Bomba (Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung) hält einen Vortrag mit dem Titel »Das Elektrofahrzeug als Teil einer innovativen städtischen Infrastruktur«. In der begleitenden Ausstellung sind fahrzeugaffine Unternehmen und Organisationen vertreten: AutoCluster.NRW, DHS ElMea Tools GmbH, dSpace GmbH, EMC Test NRW GmbH, Intedis GmbH & Co. KG, Team GETracing Dortmund, Teseq GmbH, Toellner Electronic, TU Kompetenzzentrum für interoperable Elektromobilität, Infrastruktur und Netze, Würth Elektronik eiSos GmbH & Co. KG.

Schwerpunktthema Elektromobilität

Die Elektromobilität hat sowohl Einfluss auf die technische Gestaltung der Fahrzeuge als auch auf die begleitenden Faktoren von der Erzeugung und Speicherung der elektrischen Energie über neue Materialien und Komponenten für Leichtbaukonstruktionen, Informations- sowie Kommunikationstechnologie bis hin zur Fahrzeugintegration in den Verkehrsfluss unter Berücksichtigung der individuellen Mobilitätskonzepte.

Die Elektrotechnik und Informationstechnik ist neben den Leichtbaukonstruktionen eine Schlüsseltechnologie in der Elektromobilität. In den Elektromobilen und den begleitenden technischen Systemen wie beispielsweise den Ladesäulen nehmen elektrische und elektronische Systeme eine dominante und wertschöpfungsbestimmende Rolle ein. Insbesondere sind die Weiterentwicklungsmöglichkeiten der Elektromobilität durch die Potenziale der Elektrotechnik und Informationstechnik geprägt. Erst durch eine ressourcenoptimale Nutzung der elektrischen Energie für die sichere Fortbewegung, die komfortable Innenraumklimatisierung und die stabile Kommunikation des Elektrofahrzeugs werden relevante Reichweiten ermöglicht.

Die aktuelle Shell Jugendstudie zeigt auf, dass 76 Prozent der Jugendlichen (15 bis 24 Jahre) den Klimawandel für ein großes oder sogar sehr großes Problem halten, und infolgedessen die jungen Menschen stärker auch persönliche Konsequenzen ziehen und auf umweltbewusstes Verhalten achten. 50 Prozent der Jugendlichen sparen im Alltag bewusst Energie, und sogar 44 Prozent versuchen, häufiger mit dem Fahrrad zu fahren und das Auto stehen zu lassen. 39 Prozent entscheiden sich für ein kleineres und sparsameres Auto. Das Wissen über die Einstellung der zukünftigen Käufer der Fahrzeuge unterstützt die heutigen Entwicklungen in Richtung eines Elektrofahrzeuges für ein neues Mobilitätskonzept.

An diesem Wandel in der Entwicklung von Mobilität sind Wissenschaftler der TU Dortmund im Rahmen zahlreicher Kooperationsprojekte mit Automobilherstellern und Zulieferern beteiligt. Die Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik an der TU Dortmund hat in diesem Jahr ein großes Forschungsprojekt zum Aufbau eines Test- und Prüfzentrums gestartet. Das Projekt ist ein erster Beitrag für das NRW Kompetenz- und Entwicklungszentrum Infrastruktur und Netze Dortmund

DortmunderAutoTag

Seit 2006 wird das Forum jährlich in Dortmund von der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik der Technischen Universität Dortmund in Zusammenarbeit mit der IHK zu Dortmund veranstaltet

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Kontakt

Univ.-Prof. Dr.-Ing. Prof. h.c. Torsten Bertram

Telefon: 0231 - 755 2760

www.rst.e-technik.tu-dortmund.de