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Fünfter DortmunderAutoTag - Wind und Öl für die Mobilität im 21. Jahrhundert

Seit 2006 widmet sich der DortmunderAutoTag neuen wissenschaftlichen und technischen Einblicken im Bereich Automobilindustrie. Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Produktion nutzen seither die Veranstaltung als Diskussionsplattform. Am 15. September fand die Tagung, die die Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik der TU Dortmund gemeinsam mit der Industrie- und Handelskammer zu Dortmund veranstaltet, bereits zum fünften Mal statt.

Zwölf Kilometer Reichweite zeichnete das erste Elektroauto im Jahr 1881 aus. In der Folgezeit waren die Elektroautos den Verbrennern aufgrund des besseren Wirkungsgrades insgesamt überlegen. Die Reichweite war jedoch an die großen und schweren Akkus mit einer langen Aufladungszeit gekoppelt. Um 1900 waren in den USA 40 % der Automobile Dampfwagen, 38 % Elektrowagen und 22 % Benzinwagen. Nach 1900 wurden die Elektroautos dann langsam verdrängt. Die Reichweite von Fahrzeugen mit Kraftstoffmotoren war der treibende Faktor und so sind heute Elektroautos im öffentlichen Straßenverkehr noch Exoten, und seltener als ein Maybach oder Bugatti. Doch zum kommenden Jahreswechsel stehen die ersten elektrischen Serienmodelle bei den Händlern großer Hersteller.

Die endliche Energie, bedingt durch den schrumpfenden Vorrat von fossilen Energiequellen für immer mehr Automobile weltweit, erfordert neue Konzepte, um die individuelle Mobilität auch noch im Jahr 2040 zu gewährleisten. Die Elektromobilität auf Basis regenerativer Energien spielt hier zunehmend eine wichtige Rolle neben den Verbrennungsmotor getriebenen Fahrzeugen. Denn auch in den Diesel- und Benzinmotoren steckt noch ein Weiterentwicklungspotenzial von 30 %, um sie verbrauchsärmer zu betreiben.

 Der fünfte DortmunderAutoTag zeigt Innovationen einerseits im Umfeld der Elektromobilität und andererseits bei den Fahrerassistenzsystemen, die unabhängig vom Antrieb zur Steigerung der Verkehrssicherheit und des Komforts sowie zur Befriedigung der Kundenanforderungen führen. Bei den Wachstumsfaktoren nehmen elektrische und elektronische Systeme eine dominante und wertschöpfungsbestimmende Rolle ein. Insbesondere sind die Weiterentwicklungsmöglichkeiten der Elektromobilität und Fahrerassistenzsysteme durch die Potenziale der Elektrotechnik und Informationstechnik geprägt. Sie agieren hier als Schlüsseltechnologien und führen zu einem Wandel bei der Entwicklung der zukünftigen Mobilität, an dem auch die Elektrotechniker und Informationstechniker der TU Dortmund im Rahmen zahlreicher Kooperationsprojekte mit Automobilherstellern und Zulieferern beteiligt sind. Weiterhin leistet die Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik an der TU Dortmund die Aufbauarbeitet für das Kompetenzzentrum für Infrastruktur und Netze im Rahmen der Elektromobilität in NRW, um nachhaltig das erforderliche Know-how und die technische Ausstattung auch für die Themen des DortmunderAutoTages in der Zukunft verfügbar zu haben.

Ausstellung_Fahrsimulation MicardoAusstellung_2Begrüßung durch Professor BertramAusstellung

Fachliche Vorträge aus der Automobilindustrie, Zulieferindustrie, Exponate und Posterpräsentationen dienen neben der Fachausstellung als Anregung für weitere Entwicklungs- und Forschungsarbeiten. Die Einschätzung der neuen Landesregierung, vertreten durch Herrn Staatssekretär Dr. Günther Horzetzky (Ministerium für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr in NRW), mit dem Beitrag „Elektromobilität – wohin geht die Zukunft in NRW“ rundet den DortmunderAutoTag ab.

Ausstellung_Get racing 1PausendiskussionRede Staatssekretär Dr. Günther HorzetzkyGruppenbild_Organisatoren