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CPS am Beispiel von Connected Cars „anfassbar“ gemacht: Perspektiven der Car-2-X Kommunikation

Die Möglichkeiten der Fahrzeugvernetzung sowie neue digitale Geschäftsmodelle standen im Mittelpunkt der Veranstaltung „CPS am Beispiel von Connected Cars „anfassbar“ gemacht: Perspektiven der Car-2-X Kommunikation“, die am 28. April im Cross-Innovation-Center des Lehrstuhls für Kommunikationsnetze an der TU Dortmund stattfand.

CPS_Wietfeld

Über 50 Teilnehmer waren der Einladung der CPS.HUB Fachgruppe Kommunikationsnetze gefolgt und es erwartete sie ein interessantes Programm rund um die Themen Car-to-Car, Car-to-Infrastructure, Car-to-Grid und Car-to-Cloud Kommunikation.

Den Anfang machten Monika Gatzke (CPS.HUB NRW/Bergische Universität Wuppertal) und Prof. Christian Wietfeld (CPS.HUB NRW/TU Dortmund-Lehrstuhl für Kommunikationsnetze). In ihrem gemeinsamen Vortrag präsentierten sie die Dimensionen der Car-to-X Kommunikation für Connected Car Dienste sowie das Whitepaper „Connected Cars“, das im Rahmen des CPS.HUB NRW erarbeitet wurde. Es beleuchtet  intensiv die Chancen und Herausforderungen für den Standort Nordrhein-Westfalen, die sich aus den Perspektiven der Wirtschaft und der Wissenschaft, der Politik und der Gesellschaft ergeben. Es wird Ende Mai veröffentlicht.

Frank Sell, Ericsson GmbH, präsentierte Connected Cars aus der Sicht eines Netzwerk-Infrastruktur-Herstellers. Im Fokus seines Vortrags standen die Möglichkeiten der mobilfunkgestützten Car-to-Infrastructure Kommunikation für intelligente Verkehrs- und Transportlösungen. Er zeigte auf, wie intelligente und kooperative Cloud-Lösungen den sicheren Datentransfer zwischen Fahrzeug, Hersteller und anderen Marktteilnehmern optimieren können.

Christian Wolff, ATB – Institut für angewandte Systemtechnik Bremen GmbH, stellte in seinem Vortrag erste Ergebnisse aus dem Horizon 2020-Projekt „AutoMat“ vor. Ziel ist die Entwicklung und Umsetzung eines offenen und neuartigen „Vehicle Big Data“-Marktplatzes, um innovative, auf Fahrzeugdaten basierende Dienste zu ermöglichen. Die Lösung wird durch eine Car-to-Cloud Kommunikation in Connected Cars realisiert.

Dr. Daniel Martini, IMST GmbH, bot den Teilnehmern in seinem Vortrag „Next Generation Car-2-X Kommunikation“ einen detaillierten Blick in die Testumgebungen von Automobilherstellern.

Dr. Robert Budde, Leopold Kostal GmbH & Co. KG beendete die Vortragsreihe mit spannenden Informationen über „Car-to-Car Kommunikation für Assistenzsysteme“.

Ein besonderes Highlight der Veranstaltung waren Demonstratoren, die innovative Lösungen „anfassbar“ machten. Fünf nordrhein-westfälische Akteure zeigten ihre "Connected Car"-Lösungsbeispiele: einen Demonstrator für fahrzeugbasierte Messung und Visualisierung der Netzqualität (Ericsson GmbH), einen interaktiven Demonstrator für ein Falschfahrerwarnsystem (Wilhelm Schröder GmbH), den Prototyp eines kamerabasierten Fußgängerwarnungs-Assistenzsystems als Teil einer ADAS (Advanced Driver Assistance System) Lösung (KOSTAL GmbH & Co. KG), einen Hardware-in-the-Loop Demonstrator für heterogene Fahrzeugnetze basierend auf IEEE 802.11p (CCS Labs/Universität Paderborn) und einen Demonstrator des Testsystems für innovative Ladeinfrastruktur-Kommunikation sowie einen LTE-Advanced Laboraufbau für mobile Hochgeschwindigkeitsverbindungen (Lehrstuhl für Kommunikationsnetze/TU Dortmund).



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Kontakt

Prof. Dr.-Ing. Christian Wietfeld

Lehrstuhl für Kommunikationsnetze