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Falschfahrerwarnsystem im Feldversuch auf der A43

Wissenschaftler des Lehrstuhls für Kommunikationsnetze der TU Dortmund (Prof. Dr.-Ing. Christian Wietfeld) und der RWTH Aachen erforschen derzeit in einem Feldversuch auf der A 43 bei Bochum unter Federführung der Wilhelm Schröder GmbH aus dem sauerländischen Herscheid eine vielversprechenden Technik, Falschfahrer mit Hilfe von Funkdetektoren, die in den weißen Leitbaken am Fahrbahnrand montiert sind, aufzuspüren.

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Ein Funkfeld, das zwischen sechs Leitbaken aufgebaut wird, registriert durchfahrende Fahrzeuge. Die stromnetzautarke, durch Solarstrom betriebene Mess- und Kommunikationstechnik erkennt, ob Fahrzeuge falsch auf die Autobahn auffahren, egal ob dies an einer Auffahrt, einem Autobahnparkplatz oder an einem Autobahnkreuz passiert.

Ein erkannter Geisterfahrer löst in Sekundenbruchteilen eine komplexe Informationskette aus. Einerseits werden sofort alle Fahrzeugführer im Umkreis von fünf Kilometern über eine Handy-App vor dem Falschfahrer gewarnt, andererseits wird zudem auch die Polizei und die Verkehrs-Leitstelle informiert, die diese Info per TMC in die Verkehrshinweise einspeist. Eine weitere sicherheitsrelevante Komponente bietet das System auch noch: Die Detektoren in den Baken könnten auch Signal-Blinklichter in den Leitpfosten auslösen, die den Falschfahrern zusätzlich eine Information geben würden, das sie in der falschen Richtung unterwegs sind.

Das Entwicklungsvorhaben wird derzeit vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie im Rahmen des zentralen Innovationsprogramms für den Mittelstand (ZIM) gefördert.

Bericht der Westfälischen Rundschau



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Prof. Dr.-Ing. Christian Wietfeld

Lehrstuhl für Kommunikationsnetze