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Automobil-Ingenieurin erhält den Hermann-Appel-Preis 2009

Im Dezember 2009 wurden eine junge Automobil-Ingenieurin und sieben Automobil-Ingenieure von einer unabhängigen Jury mit dem von der Ingenieurgesellschaft Auto und Verkehr national ausgelobten Hermann-Appel-Preis 2009 geehrt. Darunter wurde in dem Fachgebiet Elektronikentwicklung Frau Dipl.-Ing. Laura Berger mit ihrer Diplomarbeit über einen Reglerentwurf mit gestörten Koeffizienten für eine elektromechanische Lenkung im Kraftfahrzeug zur optimalen Erhaltung der Leistungsfähigkeit und Robustheit ausgezeichnet. Die Arbeit wurde von Univ.-Prof. Dr.-Ing. Prof. h. c. Torsten Bertram in der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik betreut.

hermann_appel_preis Für eine elektromechanische Lenkung sollte ein Regler entwickelt werden, der anschließend auf ein Steuergerät zu übertragen war. Das Steuergerät im Kraftfahrzeug verwendet in dem betrachteten Fall ein weniger präzises Zahlenformat „32bit Single“ als der PC, an dem der Regler entwickelt wird. Aufbauend auf ein Entwurfsverfahren für statische robuste Regler hat Frau Berger in ihrer Arbeit eine Methode für dynamische robuste Regler entwickelt, welche die Leistungsfähigkeit und damit den Funktionsumfang des Reglers trotz Übertragung auf ein Steuergerät wahrt. Als Lösungsverfahren wählte sie die lineare Optimierung, die nicht nur eine effiziente und schnelle Berechnung eines passenden Reglers in MATLAB, sondern auch eine multikriterielle Reglerauslegung ermöglicht. Frau Laura Berger ist heute Doktorandin am Lehrstuhl für Regelungssystemtechnik in der Fakultät Elektrotechnik und Informationstechnik an der Technischen Universität Dortmund.