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Erneut Gewinner beim Wettbewerb "hightech.NRW"

Das Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie NRW hat die Gewinner des zweiten Wettbewerbs "hightech.NRW" bekannt gegeben. Prof. Christian Wietfeld vom Lehrstuhl für Kommunikationsnetze der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik gehört als Koordinator des Projektes Avionic Digital Service Platform, kurz AVIGLE, dazu. Mit AVIGLE wird eine multifunktionale, avionische – fliegende– Serviceplattform erforscht. Diese Plattform wird den potenziellen Anwendern mit Hilfe von autonomen Flugrobotern, so genannten Micro Unmanned Aerial Vehicles (MUAV), neuartige Dienste bieten, und diese mit erheblichen Kosten- und Qualitätsvorteilen.

Autonome Flugroboter stehen im Mittelpunkt des Projekts. AVIGLE ermöglicht einerseits die effiziente 3D-Erfassung und Virtualisierung von Einzelgebäuden, Siedlungen und ganzen Regionen in Quasi-Echtzeit. So können beispielsweise eine flächendeckende Solarpotenzialanalyse von ganzen Stadtteilen durchgeführt oder neue Anwendungsfelder in der Unterhaltungsindustrie erschlossen werden. Andererseits adressiert das AVIGLEProjekt die temporäre Ergänzung von Funknetzen bei Großveranstaltungen, Netzausfällen oder Rettungseinsätzen durch fliegende Funkstationen. In dem hoch interdisziplinären Forschungsprojekt wird die TU Dortmund mit den Universitäten RWTH Aachen und WWU Münster, den Forschungsinstituten Fraunhofer IMS (Duisburg) und IMST (Kamp-Lintfort) sowie den Hightech-Unternehmen aus NRW Aerowest (Dortmund), mimoon (Duisburg), rmh new media (Köln), microdrones (Siegen) und Schübeler Antriebssysteme (Paderborn) zusammenarbeiten. Der Wettbewerb hightech.NRW fördert branchenübergreifend neue Hightechprojekte – vorausgesetzt, diese bauen auf international herausragender Spitzenforschung auf und schlagen eine Innovationsbrücke zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Bis zu 170 Millionen Euro stellt das Innovationsministerium bis 2013 in drei Wettbewerbsrunden zur Verfügung.
Der Wettbewerb richtet sich an Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen in Nordrhein-Westfalen. An der zweiten Wettbewerbsrunde beteiligten sich mehr als 149 Antragssteller.