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Kompetenzzentrum Elektromobilität startet

Mit einer Förderzusage in Höhe von 6,5 Millionen Euro kann jetzt das Kompetenzzentrum Elektromobilität an der Technischen Universität Dortmund seine Arbeit aufnehmen. Mit diesen Mitteln wollen die beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik der TU Dortmund gemeinsam mit Industriepartnern bis 2013 die technischen Voraussetzungen für ein auf die Bereiche Elektromobilitätsinfrastruktur und Netze spezialisiertes Prüf- und Entwicklungszentrum schaffen. Ziel ist es, eine zentrale Anlaufstelle in allen systemtechnischen Fragestellungen rund um das Thema Elektromobilität zu etablieren.

E-Mobilität Ministerialdirigent Karl-Uwe Bütof vom NRW-Ministerium für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr überreichte heute, am 26. Mai, den Förderbescheid anlässlich eines Workshops zum Thema Elektromobilität im Dortmunder Technologiezentrum an Vertreter der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik der TU Dortmund. „Die Kompetenztentren in Dortmund, Aachen und Münster sind die tragenden Säulen des »Masterplans Elektromobilität«, mit dem wir Nordrhein-Westfalen langfristig zum bedeutendsten Innovations- und Produktionsstandort für Elektrofahrzeuge in Deutschland entwickeln wollen“, sagte Bütof.

Die TU Dortmund erhält ihre Förderung für das Projekt „Technologie- und Prüfplattform für ein Kompetenzzentrum für interoperable Elektromobilität, Infrastruktur und Netze“ (TIE-IN). Das Projekt ist im Rahmen des Wettbewerbs „ElektroMobil.NRW“ von einer unabhängigen Jury ausgewählt worden und wird mit 6,5 Millionen Euro aus Mitteln des Landes und der EU gefördert. Mit TIE-IN soll am Dortmunder Kompetenzzentrum eine Test- und Entwicklungsumgebung aufgebaut werden, die von Energieversorgungsnetzbetreibern und Herstellern von Ladestationen, Ladesystemen, Abrechnungssystemen oder Funk- und Kommunikationseinrichtungen genutzt werden kann. Neben Tests auf elektrische und kommunikationstechnische Anforderungen sollen auch Umweltprüfungen sowie Prüfungen zur Personensicherheit, zur funktionalen Sicherheit der Systeme sowie zur elektromagnetischen Verträglichkeit durchgeführt werden. Das Dortmunder Kompetenzzentrum fokussiert sich somit auf die gesamte Kette vom Stromnetz über die Ladestationen und Abrechnungssysteme bis zu den Bordsystemen. Denn Elektrofahrzeuge können sich nur dann im Massenmarkt durchsetzen, wenn eine bedarfsgerechte und flächendeckende Ladeinfrastruktur aufgebaut wird, in der alle Teilsysteme sicher miteinander interagieren können.

Bis 2013 fließen die Fördermittel in das Dortmunder Kompetenzzentrum. Den größten Anteil, rund 4,6 Millionen Euro, erhält die TU Dortmund, die das Projekt federführend koordiniert. Sechs Lehrstühle der Fakultät Elektrotechnik und Informationstechnik sind an dem Projekt beteiligt: Energiesysteme und Energiewirtschaft, Elektrische Antriebe und Mechatronik, Kommunikationsnetze, Regelungssystemtechnik, Bordsysteme und Energieeffizienz. Kooperationspartner sind AKUVIB Engineering und Testing GmbH, EMC Test NRW GmbH, LTi DRiVES GmbH, RWE Rheinland Westfalen Netz AG, TÜViT Informationstechnik GmbH und das Technologiezentrum Dortmund.

Im Bild (v.l.): Prof. Dr.-Ing. Johanna Myrzik (Arbeitsgebiet Energieeffizienz / Stiftungsprofessur der RWE Energy AG), Prof. Dr.-Ing. Prof. h. c. Torsten Bertram (Lehrstuhl für Regelungssystemtechnik), Dipl.-Kfm. Jan Fritz Rettberg (Kompetenzzentrum Elektromobilität), Prof. Dr.-Ing. Christian Rehtanz (Lehrstuhl für Energiesysteme und Energiewirtschaft), Albrecht Ehlers (Kanzler der TU Dortmund) und Ministerialdirigent Karl-Uwe Bütof (NRW-Ministerium für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr).



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Zu den beteiligten Lehrstühlen/Arbeitsgebieten

LS Energiesysteme und Energiewirtschaft
Prof. Dr.-Ing. C. Rehtanz

LS Elektrische Antriebe und Mechatronik
Prof. Dr.-Ing. Dr.-Ing. S. Kulig

LS Kommunikationsnetze
Prof. Dr.-Ing. C. Wietfeld

LS Regelungssystemtechnik
Prof. Dr-Ing. Prof. h.c. T. Bertram

AG Bordsysteme
Prof. Dr.-Ing. S. Frei

AG Energieeffizienz
Prof. Dr.-Ing. J. Myrzik