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Mitarbeiter des Lehrstuhls für Datenverarbeitungssysteme holen Vize-Weltmeistertitel im Roboterfußball

Die Nao Devils vom Institut für Roboterforschung der TU Dortmund sind in Istanbul Vizweltmeister im Roboterfußball geworden. Das Team war in der Klasse Standard Platform League angetreteten.

NaoDevils Vom 7. bis zum 10. Juli fand in Istanbul in der Türkei der RoboCup, die jährliche Weltmeisterschaft im Roboterfußball, statt. Erst im Finale mussten sich unser Team, die Nao Devils dem seit zwei Jahren amtierenden Weltmeister B-Human aus Bremen geschlagen geben. Das Finale endete 11:1, wobei das Tor der Nao Devils das einzige Gegentor für B-Human im gesamten Turnierverlauf war. Im Halbfinale hatten die Nao Devils gegen NTU Robot PAL von der National University Taiwan mit 4:2 gewonnen und im Viertelfinale gab es erst im Elfmeterschießen gegen die UPennalizers von der University of Pennsylvania aus den USA die Entscheidung. Der Endstand war ein 5:3.
Die Nao Devils gibt es seit 2008 am Institut für Roboterforschung (IRF). Das Team besteht aus Informatikstudenten und Wissenschaftlern und ist aus den früheren Roboterfußball-Teams Microsoft Hellhounds und den Dortmund Humanoid RoBots hervorgegangen. Im Roboterfußball gibt es verschiedene Ligen, zum Beispiel für fahrende Roboter, für humanoide Roboter oder die Standard Platform League. In letzterer spielt das Dortmunder Team mit. Die Roboter stehen auf zwei Beinen, können laufen und wenn sie umgefallen sind, stehen sie selbstständig wieder auf. Das besondere an der Liga ist, dass alle Teams den gleichen Basisroboter benutzen müssen. Die Hardware darf nicht verändert werden, deshalb ist die Aufgabe der Teams die beste und erfolgreichste Software zu entwickeln.
In Istanbul nahmen dieses Jahr 27 Teams in der Standard Platform League teil. Die Teams kamen unter anderem aus den USA, aus China, Australien, Chile, Frankreich, Österreich, Griechenland und dem Iran.
Das Ziel des RoboCups ist es bis 2050 eine Mannschaft aus Robotern zu entwickeln, die den menschlichen Fußball-Weltmeister schlagen kann. Zudem fördert die internationale Initiative RoboCup die Forschung in den Bereichen Künstliche Intelligenz und autonome mobile Roboter. Neben der Weltmeisterschaft werden nationale und internationale Turniere veranstaltet, die allen Forschern die Möglichkeit geben, das Erreichte im direkten Vergleich zu testen und so gemeinsam Fortschritte zu erzielen.