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Elektrotechnik zum Anfassen: Einblicke am Tag der offenen Tür

Am 9. November präsentierte die Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik interessierten Besucherinnen und Besuchern die verschiedenen Anwendungs- und Forschungslabore ihrer Ingenieure.

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Off_Tuer_Foyer_517Sogar die jüngsten Technik-Fans konnten beim Roboterfußball am Lehrstuhl für Datensysteme erfahren, wie künstliche Lebewesen „lernen“, schnelle und komplexe Bewegungen auszuführen. Weiter ging es mit der Frage "Wie können Fahrzeuge sich selber steuern?" Der Lehrstuhl für Regelungssystemtechnik präsentierte aktuelle Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der Servicerobotik die zeigen, dass der moderne Roboter in der Lage ist, seinen Weg in einer natürlichen Umgebung zu finden.

Mit einem einzigartigen Versuchsaufbau demonstrierte der Lehrstuhl für Hochfrequenztechnik die Funktionsweise von Glasfasern anhand eines Wasserstrahls, in dem ein Musiksignal übertragen wird. Die Frage: "Gigabit, Terabit, Petabit - was geht durch die Glasfaser?" wurde bei der anschließenden Laborführung beantwortet.Off_Tuer_HFT_618

Auch in der Hochspannungshalle wurde mit Blitzen und Funken eindrucksvoll veranschaulicht, was die Vokabeln "Gleich-, Wechsel und Stoßspannung" bedeuten. Hier zeigte der Lehrstuhl für Hochspannungstechnik die Auswirkungen hoher Spannungen anhand einer Experimentalvorführung.

Funktioniert LTE wirklich auch noch bei 300 km/h? Diese Frage wurde am Lehrstuhl für Kommunikationsnetze beantwortet. In einem hochmodernen Labor werden hier die Handy-Netze der nächsten Generation unter realistischen Rahmenbedingungen erforscht.

Wer schon immer seinem Handy oder seiner WLAN-Karte bei der Arbeit zusehen wollte, konnte das am Lehrstuhl für Kommunikationstechnik ausprobieren und mit modernen Messinstrumenten die Sendesignale „belauschen“. Im fortschrittlichen Smart Home Lab wurde demonstriert, welche Bedeutung die Forschungsergebnisse für den normalen Haushalt haben.Off_Tuer_KT_671

Off_Tuer_MCS_667Am Arbeitsgebiet Mikrostrukturtechnik wurde bei einer Führung durch den Reinraum gezeigt, was alles auf einer Haaresbreite Platz findet und was die Mikrostrukturtechnik mit Fotographie, Backen oder Gipsabdruck gemeinsam hat.

Mit dem Ziel, die gesamte Elektronik eines Fahrzeuges auf Java-Steuergeräte umzustellen, befasst sich das Projekt DoJaCar bei der Juniorprofessur für Mikrocontrollersysteme. Hier konnte man sich in einem BMW X5 demonstrieren lassen, wie sich Fahrzeugkomponenten (Scheinwerfer, Lenkrad, Pedale, Fensterheber) durch selbst programmierte Geräte ansteuern lassen.

Einen Einblick in die Planartechnologie gewährte der Lehrstuhl für Intelligente Mikrosysteme. Die Besucherinnen und Besucher konnten die Reinräume besichtigen, in denen die Bauelemente und Nanosysteme von morgen entwickelt und analysiert werden.