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4. Essener Tagung „Turbogeneratoren in Kraftwerken“

Unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr.-Ing. Stefan Kulig fand vom 15. bis zum 16.02.2011 bereits zum 4. Mal die Essener Tagung "Turbogeneratoren in Kraftwerken" statt. Es handelt sich bei dieser Konferenz um eine internationale Tagung mit Gästen u.a. aus den Niederlanden, Österreich, der Schweiz und Japan.

Turbogeneratoren sind hochwertige Maschinen, die in Kraftwerken zur Erzeugung elektrischer Energie eingesetzt werden. Sie werden in dem breiten Leistungsbereich von etwa 20 bis 2000 MVA gebaut. Die Entwicklung der Turbogeneratoren war und ist stets geprägt durch das Bestreben, immer größere Leistungsdichten durch Verbesserung der Kühlung und Erhöhung der Materialausnutzung zu erreichen. Daher schließen die Auslegung und der Betrieb eine Vielzahl verschiedener Ingenieursdisziplinen ein, wobei die unterschiedlichsten häufig ineinander verzahnten Problemstellungen beachtet werden müssen.
Unter der Leitung von Prof. Kulig lautete das Ziel der internationalen Tagung, einen weiten Überblick über die heutige Technik von Turbogeneratoren und Betriebserfahrungen in Kraftwerken zu vermitteln. Besondere Aufmerksamkeit wurde den bereits aufgetretenen und den potentiellen Schäden an Turbogeneratoren sowie der Bedeutung von Schutzsystemen und der Diagnose gewidmet. Im Mittelpunkt standen die neuesten Entwicklungen und aktuellen Probleme aus Sicht sowohl der Betreiber als auch der Hersteller. Zu den wissenschaftlichen Aspekten lieferte der Lehrstuhl für Elektrische Antriebe und Mechatronik der TU Dortmund zwei Tagungsbeiträge. Die Essener Tagung „Turbogeneratoren in Kraftwerken“ wird seit vier Jahren regelmäßig durchgeführt und hat sich inzwischen als wichtige Diskussionsplattform für Hersteller, Betreiber und Hochschulen etabliert.