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Fussball-Roboter der TU Dortmund werden Weltmeister beim RoboCup

Wir sind Weltmeister! Rund 30 Mannschaften haben sich vom 28. Juni bis zum 4. Juli beim RoboCup in Leipzig im Roboter-Fußball gemessen. Das Team „Nao Devils“ der TU Dortmund setzte sich im Finale des Outdoor-Wettbewerbs gegen die Mannschaft „B-Human“ von der Universität Bremen durch. Die Roboter-Fußballer traten zum ersten Mal unter freiluft-ähnlichen Bedingungen an.

Nao_Weltmeisterschaft

Roboterfussball_Nao

Mit 1:0 siegte die Mannschaft der TU Dortmund gegen „B-Human“ aus Bremen, die bis zum Finale ein erfolgreiches Turnier gespielt und das Dortmunder Team in der Vorrunde noch besiegt hatten. „Nach den Erfolgen unseres Gegners hat niemand von uns damit gerechnet, dass wir eine Chance hätten“, sagt Oliver Urbann vom Institut für Roboterforschung der TU Dortmund. Er betreut gemeinsam mit Matthias Hofmann und Ingmar Schwarz die „Nao Devils“.

Outdoor-Wettbewerbe sind die Zukunft des Roboter-Fußballs

Der Sieg beim Outdoor-Wettbewerb freut die Dortmunder Roboter-Forscher ganz besonders, da die Mannschaften erstmals unter freiluft-ähnlichen Bedingungen Fußball spielten. Gekickt wurde in einem Glasatrium auf langflorigem Kunstrasen. Die unebene Spielfläche und wechselnde Lichtverhältnisse stellten für die Robo-Kicker eine besondere Herausforderung dar. Im Gegensatz zum Indoor-Wettbewerb, an dem alle für die Weltmeisterschaft qualifizierten Teams teilnehmen durften, war der Outdoor-Wettbewerb nur für die besten acht Teams des RoboCups 2015 geöffnet, und wird die Zukunft der Liga darstellen.

Weltmeisterschaft 2017 in Japan

2017 findet die Weltmeisterschaft im Roboter-Fußball in Japan statt. Dort werden alle Wettbewerbe – unabhängig ob In- oder Outdoor – auf Kunstrasen ausgetragen. Schließlich soll sich der Fußball der Roboter mehr und mehr dem menschlichen Sport anpassen. Ziel der Entwickler-Teams ist es, ihre Spieler 2050 gegen die menschlichen Fußball-Weltmeister antreten zu lassen. „Durch die großen Änderungen in der Liga bleibt die Forschung hoch dynamisch, insbesondere zweibeiniges Laufen wird große Fortschritte machen müssen“, so Oliver Urbann.



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Kontakt:

Institut für Roboterforschung