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7. Dortmunder Wissenschaftstag, Tour 8: Probefahrt in die Wissenschaft

Am Mittwoch, 12. November 2008, bot sich den Teilnehmern des 7. Dortmunder Wissenschaftstages die Gelegenheit, einen Blick in die Zukunft des Automobils zu werfen. Der Lehrstuhl für Regelungssystemtechnik sowie das Arbeitsgebiet Bordsysteme der Technischen Universität Dortmund und die EMC Test NRW GmbH im TechnologieZentrumDortmund gewährten im Rahmen der Tour „Forschen am Auto der Zukunft“ einen Blick hinter die Kulissen und präsentierten ihre Forschungsergebnisse im Bereich der Fahrerassistenzsysteme sowie Prüfeinrichtungen für innovative Produkte.

Passt das Auto in die Parklücke? Der Parkassistent beantwortet diese Frage und übernimmt das Lenken während des Einparkvorgangs gleich mit. Ist der Abstand zum Vordermann ausreichend? ACC hilft und regelt den Abstand auf den Zentimeter genau. Der Spurhalteassistent unterstützt den Fahrer beim Lenken, damit er nicht unbeabsichtigt die Fahrspur verlässt. Der Spurwechselassistent warnt, wenn sich ein Fahrzeug bei gesetztem Blinker im toten Winkel befindet. Um bei Nacht dem Fahrer eine gute Sicht zu bieten, werden die dynamische Leuchtweiteregelung und das dynamische Kurvenlicht eingeschaltet. Im Nachtfahrtsimulator konnten die Teilnehmer verschiedene Lichtkonzepte selbst testen.

Highlights waren sicherlich die präsentierten Prototypen verschiedener Hersteller und ein voll ausgestattetes Fahrzeug, das den Stand der Technik beschreibt. So konnte der neue 7er BMW im Rahmen einer Probefahrt mit zahlreichen Fahrerassistenzsystemen aufwarten, hierzu zählen neben einem kameraunterstützten Parkassistenten, einer Spurverlassenswarnung, einem Head-Up Display, einem ACC mit Stop & Go Funktion noch weitere Sicherheits- und vor allem Komfortsysteme.

Zur Gewährleistung der Funktionalität und somit der Sicherheit ist die Empfindlichkeit aller Systeme gegenüber elektromagnetischer Störungen zu prüfen. Die Teilnehmer der Tour konnten sich beim Gang durch die Prüfeinrichtungen der EMC Test NRW GmbH einen Eindruck von dem mit der Prüfung hinsichtlich der elektromagnetischen Verträglichkeit verbundenen Aufwand verschaffen. Dabei beeindruckte insbesondere die riesige Absorberhalle, in der neben kompletten Pkws auch Prüflinge der Größe eines Reisebusses Platz finden.

Die meisten Tourteilnehmer wussten bisher nicht, dass solche Sicherheits- und Komfortsysteme bereits in modernen Fahrzeugen erhältlich sind.

Frau Marion Gross-Neumann hatte sich kurzfristig für diese Tour entschieden und war danach fasziniert von der Vielfalt neuer Systeme im Fahrzeug, „die den Fahrer dermaßen unterstützen, dass Autofahren nur noch Spaß machen kann.“ Auch aus Sicht der Tourleiter Univ.-Prof. Dr. Prof. h.c. Torsten Bertram, Inhaber des Lehrstuhls für Regelungssystemtechnik der Technischen Universität Dortmund, und Gerhard Pohlmann, Geschäftsführer der EMC Test NRW GmbH, war der 7. Dortmunder Wissenschaftstag ein voller Erfolg.

Die TU Dortmund nutzte neben dem jährlich stattfindenden DortmunderAutoTag, der 4. DortmunderAutoTag findet am 2. September 2009 statt, eine weitere Plattform, sich und ihre innovativen Arbeiten auf dem Gebiet der Fahrzeugssicherheit und Fahrerassistenz der Öffentlichkeit zu präsentieren.