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Gründung des neuen Instituts für Energiesysteme, Energieeffizienz und Energiewirtschaft (ie3)

Am 7.12.2011 fand das Gründungskolloquium des neuen Instituts für Energiesysteme, Energieeffizienz und Energiewirtschaft, kurz ie3, in der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik der TU Dortmund statt. Die zukunftsträchtigen Themen einer umweltfreundlichen, weitestgehend CO2-neutralen aber auch wirtschaftlichen und technischen machbaren Energieversorgung werden durch das Institut gebündelt und Forschungen in diesem Bereich gestärkt.

ie3_Eröffnung_Rektorin Das Institut wird von Prof. Dr. Christian Rehtanz zusammen mit Frau Prof. Dr. Johanna Myrzik, die eine RWE-Stiftungsprofessur für Energieeffizienz innehat, geleitet.

Mehr als 120 Gäste aus Wissenschaft, Industrie und Politik haben an dem Gründungskolloquium teilgenommen. Nach der Begrüßung durch die Institutsleitung und die Rektorin der TU Dortmund, Frau Prof. Gather, wurde das Thema Energie von den hochrangigen Rednern Dr. Joachim Schneider, Technikvorstand der RWE Deutschland AG, sowie Prof. Dr. Claus Leggewie, Leiter des Kulturwissenschaftlichen Instituts der Universitätsallianz Metropole Ruhr, aus technischer und kultureller Sicht beleuchtet. Es wurde deutlich, dass für die Zukunftsfragen in diesem Bereich technische auch die soziologische Kompetenz Hand in Hand gehen müssen, damit die Energiewende auch durch die Bürger mitgetragen wird.

 

Das neu gegründete Institut ist eines der führenden deutschen Hochschulinstitute im Bereich der Energiesysteme, Energieeffizienz und Energiewirtschaft mit dem Schwerpunkt elektrischer Netze.

Forschungen und Studien des Instituts lösen Fragestellungen für ein technisch lauffähiges und nachhaltiges Energiesystem der Zukunft. Die Forschungsthemen umfassen die aktuellen Bereiche:

• Flexible elektrische Transport- und Verteilnetze,

• Systemintegration regenerativer Energiequellen,

• effiziente Energieanwendung und

• Elektrizitätswirtschaft und -märkte.

Hierzu werden Technologien aus den Bereichen Leittechnik, Regelungstechnik, Leistungselektronik, zentraler, dezentraler und regenerativer Energiequellen und Speicher für die speziellen Bedürfnisse zukünftiger Energieversorgungssysteme erforscht.

 

Die Lösungen werden in das Gesamtsystem der Energieversorgung und der Elektrizitätsmärkte integriert. Hieraus wird die zukünftige Struktur der Übertragungs- und Verteilungsnetze sowie deren Betrieb und leittechnische Architektur abgeleitet. Berücksichtigt werden elektrizitätswirtschaftliche und gesetzliche Rahmenbedingungen sowie deren Weiterentwicklung. Effiziente Anwendungen elektrischer Energie wie z.B. die Elektromobilität ergänzen die Forschungen. Modellierung und Simulation sind wichtige Entwurfshilfsmittel, die durch Prototypen für eine praxisnahe Verifikation ergänzt werden.

Das übergeordnete Ziel ist es, technisch und wirtschaftlich machbare Wege hin zu einer umweltgerechten, nachhaltigen und sicheren Energieversorgung zu gestalten.

Gruppe_Institutseröffnung