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Gewinner des Wissenschaftswettbewerbs "Forum Junge Spitzenforscher" kommen aus der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik

In Kooperation mit der Stiftung Industrieforschung hat das Centrum für Entrepreneurship & Transfer (CET) der TU Dortmund bereits zum zweiten Mal den Wissenschaftswettbewerb „Forum Junge Spitzenforscher“ zur Förderung des Transfers innovativer Ideen ausgerichtet. Unter dem Motto „Transformation“ belegte in diesem Jahr eine Gruppe des Lehrstuhls für Regelungssystemtechnik den ersten Platz. Der zweite Platz ging an die Gruppe junger Forscher des Instituts für Energiesysteme, Energieeffizienz und Energiewirtschaft.

Spitzenforscher_2019

Anhand verschiedener Kriterien wie Praxisrelevanz, Innovationsgehalt oder Realisierbarkeit wurden die eingereichten Bewerbungen von verschiedenen Universitäten und Instituten beurteilt. Die sechs besten Forschungsgruppen wurden am Mittwoch, dem 5. Juni, ausgezeichnet. Die drei Gewinnerprojekte wurden mit jeweils 10.000 Euro prämiert.

Forschung zum Maschinellen Lernen der Erfassung relevanter Straßeninformationen

Mit ihrem Projekt zum Autonomen Fahren konnten Manuel Schmidt, Christian Lienke, Christian Wissing, Niklas Stannartz, Martin Krüger und Andreas Homann aus dem Bereich Regelungssystemtechnik an der TU Dortmund überzeugen und landeten damit auf dem ersten Platz. Die Forscher haben ein maschinelles Lernverfahren entwickelt: Mit diesem können relevante Straßeninformationen erfasst werden, ohne dabei auf hochgenaue Karten und teure Sekundärsensoren zurückgreifen zu müssen. Ziel des Konzeptes ist es, alle für das automatisierte Fahren benötigten Informationen aus dem Kamerabild zu extrahieren und durch geeignete Schlussfolgerungen und Hypothesen anzureichern.

Forschung im Projekt „i-Automate“

Für ihre Forschung im Projekt „i-Automate“ wurden Björn Bauernschmitt, Dominik Hilbrich und Rajkumar Palaniappan vom Institut für Energiesysteme, Energieeffizienz und Energiewirtschaft ausgezeichnet und gewannen den 2. Platz des Wettbewerbs. Der Wandel der elektrischen Energieversorgung mit der Integration neuartiger Energiequellen, Lasten und Speicher und dem Wegfall konventioneller Großkraftwerke erzwingt eine Weiterentwicklung der bisher passiven Verteilnetze hin zu intelligenten Smart Grids. Im Forschungsprojekt „i-Automate – Modular konfigurier- und prüfbare Automatisierungsarchitektur für zukünftige aktive elektrische Energienetze“ wird eine flexible Systemarchitektur entworfen, die sowohl schutz- und leittechnische Funktionen als auch Smart-Grid-Automatisierungsfunktionen auf einer einheitlichen Systemplattform abbildet. Das System wird vorwiegend in Mittelspannungsverteilnetzen und lokalen Ortsnetzstationen, den Schnittstellen zwischen Mittel- und Niederspannungsnetzen, zum Einsatz kommen. Hier ermöglicht das System durch die integrierte Erfassung der relevanten Messgrößen und die implementierten Algorithmen eine intelligente Betriebsführung der elektrischen Netze. Durch die Modularität und Bündelung von Funktionalitäten wird das System insbesondere den kritischen Anforderungen von Ortsnetzstationen, insbesondere Kosten und Platz einzusparen, gerecht.

Im Rahmen der Preisverleihung verwies Prof. Andreas Liening, Vorstand des CET, auf bevorstehende Herausforderungen für Gesell­schaft und Wirtschaft wie die Transformation der Energiesysteme und den digitalen Wandel. „Entscheidender Faktor ist der Übergang der Invention in Innovation, also der Transfer der Forschung mit praktischem Anwendungspotenzial, um diese erfolgreich weiterzuentwickeln und somit verwertbar zu machen“, sagte Prof. Liening.

Der Geschäftsführer des Centrums für Entrepreneurship und Transfer, Dr. Ronald Kriedel, betonte, dass das CET den Finalisten als Begleiter für die Weiterentwicklung ihrer Ideen zur Verfügung stehen werde.


Foto: Nguyen, Centrum für Entrepreneurship & Transfer



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