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Drei Forschungseinrichtungen der Fakultät am Projekt "InVerSiV" beteiligt

Sensoren zur Umfelderkennung helfen beim teilautomatisierten und hochautomatisierten Fahren in komplexen Umgebungen, wie zum Beispiel in Innenstädten, Gefahren für Verkehrsteilnehmer zu minimieren.

InVerSiV_Bild_01_Web

InVerSiV_Bild_02_WebWährend das Thema des hochautomatisierten Fahrens auf Autobahnen aktuell bereits relativ weit fortgeschritten ist, wurden im InVerSiV-Projekt die besonderen Herausforderungen des assistierten, teilautomatisierten und hochautomatisierten Fahrens in der komplexen Umgebung von Megacities adressiert. Dabei wurden die Chancen einer umfassenden Vernetzung der wachsenden Sensorik in Fahrzeugen und in der straßenseitigen Infrastruktur, die mit Sensoren zur Umfelderkennung ausgestattet werden, genutzt. In Verbindung mit Informationen aus lokalen/ globalen Zentralen konnte so im Vergleich mit einer rein fahrzeugbasierten Sensorik ein deutlich umfassenderes Bild der Umgebung bzw. des Umfelds und der Fahrsituation entstehen. So wurde auf der einen Seite die Komplexität einer Megacity in Zukunft für automatisiertes Fahren beherrschbar, auf der anderen Seite konnten Gefahren für Verkehrsteilnehmer in der Megacity, die nicht mit eigener Sensorik ausgestattet sind (Kfz, Fußgänger und Fahrradfahrer), frühzeitig erkannt und angemessene Reaktionen abgeleitet werden.

Die drei beteiligten Forschungseinrichtungen der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik der TU Dortmund: der Lehrstuhl für Regelungssystemtechnik, das Arbeitsgebiet Bordsysteme sowie der Lehrstuhl für Kommunikationsnetze, haben für das InVerSiV Projekt ihr Know-How in Sachen kamerabasierter Objekterkennung, Elektromagnetischen Störaussendungsmessverfahren und Fahrzeug-zu-Fahrzeug- sowie Fahrzeug-zu-Infrastruktur-Kommunikation eingebracht.
Nach einer dreijährigen Projektlaufzeit wurden die Ergebnisse des InVerSiV Projekts am 19.06.2019 vor einem Fachpublikum im realen Straßenverkehr, an einer Kreuzung im Technologiezentrum erfolgreich präsentiert.



Fotos: Ausschnitt der im Projekt entwickelten, straßenseitigen Sensor- und Kommunikationsinfrastruktur und InVerSiV Projektkonsortium nach erfolgreicher Präsentation der Projektergebnisse.