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Wie viele Passagiere nutzen den öffentlichen Nahverkehr?

Studierende am Lehrstuhl für Kommunikationsnetze lieferten im Rahmen einer Projektgruppe einen IEEE-prämierten Lösungsansatz für eine der wichtigsten Smartcity-Fragestellungen.

KN_Wu_Preisverleihung_2018

KN_IEEE_AwardIm Dezember 2018 wurden die Ergebnisse studentischen Projektgruppe „Passanger Flows: Crowd Mobility Analytics with Edge Computing in Public Transport“ mit dem 1. Platz bei dem IEEE ComSoc Studierendenwettbewerb 2018 in Abu Dhabi von der IEEE ComSoc Member and Global Activities Council ausgezeichnet. Ziel des entwickelten Systems ist es Passagierströme in einem automatisierten Nahverkehrssystem zu erfassen. Die beteiligten Studierenden aus dem Masterstudiengang Elektrotechnik und Informationstechnik Lucas Döring, Stephanie Althoff, Kai Bitterschulte, Keng Yip Chai, Damian Grabarczyk, Yunfeng Huang und Lidong Mao kombinierten Internet-of-Things-Techniken mit Machine Learning Algorithmen, um eine der wichtigsten Fragestellungen beim öffentlichen Nahverkehr in Smartcitys zu lösen. In einem Teilprojekt wurden leichtgewichtige Embedded-Geräte mit einer Vielzahl von Sensortypen versehen, um Aktivitäten des drahtlosen Netzwerkes und Umgebungsbedingungen zu messen. In einem anderen Projektabschnitt wurden Passagier-Schätzungs-Algorithmen entworfen, um die Daten in Echtzeit zu analysieren und zu visualisieren. Somit adressierte das Team Problemstellungen der drahtlosen opportunistischen Kommunikation, multimodaler Sensorik, Datenanalyse und deren Visualisierung. Der entworfene Prototyp wurde in der voll automatisierten Hängebahn, die die beiden Campus des TU Dortmund verbindet, validiert.

Das entwickelte System wurde von einem internationalen Komitee aus 45 Experten, die von dem Wettbewerbsveranstalter und dem IEEE ComSoc Technical Committee ernannt wurden, bewertet. Die Auswertung erfolgte in zwei Runden mit Bezug zu den Kriterien: gesellschaftlicher Bedeutung, technischen Inhalt, Originalität, praktische Umsetzbarkeit und Qualität der Präsentation. Das entworfene System erlaubt Einblick in die unsichere drahtlose Kommunikation und deren Umgebungsbedingungen durch die Integration von Sensortechniken, statischen Lehralgorithmen, Prototypentwicklung und praktischen Experimenten in der realen Welt. Dies macht die Projektergebnisse so spannend und bietet so einen physikalischen Zugang zu einer vernetzten Cyberwelt.

Betreut wurde die Projektgruppe von der Juniorprofessorin Dr. Fang-Jing Wu am Lehrstuhl für Kommunikationsnetze der Fakultät für Elektro- und Informationstechnik, TU Dortmund.

Für mehr Details besuchen Sie: https://www.comsoc.org/education-training/student-competition/student-competition-winners